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erika.taranto
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Arbeiten

Flamenco

Eine Logistikmarke wollte Spanien in einem Fußballsommer bewegen. Die Antwort: eine Flamenco-Tänzerin, die sich als Meisterin entpuppt, und ein goldener Ball, der von der Bühne direkt ins Lager der Marke gelangt.

B2B-Markenfilm · Echter Kunde · 2026
Der Film
Das Konzept

Die Tänzerin war
die ganze Zeit eine Meisterin

Zehn Sekunden lang bist du sicher, eine Werbung über die spanische Kultur zu sehen: eine Frau in Rot, Flamenco, ein einziger Scheinwerfer im Dunkeln. Dann bleibt sie stehen, ein goldener Ball erreicht sie, die Flutlichter eines vollen Stadions flackern auf, und sie fängt an zu jonglieren wie eine Profi.

Diese Irreführung ist der Motor des Films. Darunter läuft eine leise Idee: Die Präzision ihrer Absätze, ihrer Ballkontakte und der Arbeit hinter den Kulissen ist dieselbe Präzision. Drei Dinge, ein Takt.

Am Ende ihres Freestyles schießt sie, und ein Schnitt schickt den Ball aus dem Stadion direkt ins Lager der Marke, wo ein Arbeiter ihn annimmt, ein paar Kontakte spielt und lächelnd mit dem Ball unterm Arm davongeht. Keine Stimme erklärt es. Der Schnitt spricht.

Detrás de cada victoria,
un equipo.

Wie es entstand

Eine technische Marke,
ein Fußballsommer

Die spanische Niederlassung einer B2B-Intralogistikmarke wünschte sich einen emotionalen Film für ihr Land, mitten im Fußballsommer. Kein Datenblatt: ein Film, der die Marke spürbar macht, einprägsam und menschlich.

Für eine so rationale Marke konnte die Emotion nicht von den Maschinen kommen: Es brauchte eine Person und eine Geschichte, durch die die Welt der Marke ankommt. Von dort die Tänzerin, der goldene Ball und der Schnitt ins Lager.

Der Sieg, den ein ganzes Land feiert, wird den Menschen übergeben, die dahinter arbeiten. Hinter jedem Sieg steht ein Team.

Standbilder

Vom Dunkel der Bühne ins Licht des Stadions
Die Regieentscheidung
Was nicht verwendet werden durfte

Der Turnierpokal, geschützt. Der Stier, in Katalonien verboten, mit der Auftraggeberin in Barcelona. Echte Spielergesichter, Trikots, Wappen, der Name des Turniers. Jedes "Nein" tötete eine einfache Idee.

Was uns die Verbote schenkten

Wenn du dich auf keine einzige offizielle Ikone stützen kannst, musst du deine eigene erfinden: Der Preis wird ein goldener Ball, mit dem man wirklich spielen kann, das spanische Symbol eine Tänzerin, die sich als Meisterin entpuppt. Der ganze Fußballsommer, beschworen mit Rot, Gelb, einem generischen Jubel und diesem einen Ball.

Die Grenzen waren kein Hindernis für die Idee. Sie waren die Idee.

Die Pipeline

Eine Person, eine ganze Produktionsabteilung.

01 Videogenerierung Der Flamenco, das Stadion, der Ball
02 Kunden-Footage Das Lager, sauber und echt
03 Musik und Sound Original, geschichtet, copyright-sauber
04 Schnitt Der Cut, der den Film sprechen lässt

Kinematografie Takt für Takt entschieden: der Flamenco im reinen Schwarz mit einem einzigen Scheinwerfer von oben, das Stadion im Anamorphoten mit einem epischen Pull-back, das Lager sauber und echt im Footage des Kunden. Der Ton in Schichten gebaut: Absätze, Fächer und Stoff über der ersten Hälfte, dann nur der Jubel des Stadions, dann ein Originaltrack, der die Energie bis zum Ende trägt. Beide Figuren sind originale KI-Gesichter: Keine echte Person ist im Film erkennbar. Ein grafischer Overlay-Effekt wurde getestet und gestrichen: Er machte den Film billiger. Der finale Schnitt verlässt sich auf Spiel, Licht und Timing.

Präzision
ist eine Sprache.

Der Absätze auf der Bühne, der Ballkontakte, der Arbeit im Lager. Wenn eine technische Marke ihre menschliche Wahrheit findet, muss Emotion nicht erklärt werden: Man sieht sie.

Das Projekt

Ein Markenfilm im Auftrag der spanischen Niederlassung von SSI Schäfer, geliefert und von der Marke auf ihren eigenen Kanälen veröffentlicht. Die Version hier ist der Portfolio-Schnitt, ohne die Logos der Marke.

Vollständig in KI von einer einzigen Person produziert, innerhalb strengster rechtlicher Grenzen: Die Disziplin des "Darf man nicht" wurde zum Konzept selbst.

Credits
Regie & Umsetzung
Erika Taranto
Kunde
SSI Schäfer, spanische Niederlassung
Format
B2B-Markenfilm
Jahr
2026

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